Die innere Stimme

Folgen Sie Ihrer inneren Stimme? Immer schon? Oder erst jetzt, in der Schwangerschaft?

Oder gar nicht?

Eine Frau, im vierten Monat schwanger, wachte eines morgens auf und hatte den Begriff Dammmassage im Kopf. Das Wort war ihr unbekannt. Aber sie hatte eine Ahnung, was es bedeuten könnte. Als sie es wusste, fand sie, dass eine Dammmassage eine prima Idee für ihre Geburtsvorbereitung wäre.

Schade nur, dass sie diesen Gedanken kurz darauf wieder vergessen hatte. Er fiel ihr erst wieder ein, als ihr Damm bei der Geburt einriss. Ein Dammriss ist keine große Sache. Passiert immer wieder bei der Geburt. Aber als es ihr passierte, dachte sie, dass sie es hätte verhindern können, wenn sie auf ihre innere Stimme gehört hätte.

War das die innere Stimme, die ihr diesen Begriff durchgegeben hatte?

Zwei junge Leute, Mitte und Ende zwanzig, erwarten ein Kind und wollen ein neues Auto kaufen, dass für eine junge Familie besser passt. Sie schauen sich mehrere an – nur bei einem kickt das Kleine im Bauch heftig. Man möchte sagen: Freudig erregt. Sie kaufen genau dieses Auto.

War das auch die innere Stimme? Oder war es das Kind? Ernsthaft? Ein ungeborenes Kind, das sich für ein bestimmtes Auto interessiert? Oder hatte das Kicken gar nicht Zustimmung, sondern Ablehnung bedeutet?

Jeder hat eine innere Stimme. Und das ist gut.

Nicht so gut ist, dass jeder mehr als nur eine hört.

Am Ende sind es aber nur zwei, auf die es ankommt: Instinkt und Intuition. Der Instinkt ist das Flüstern der Zellen, die Intuition das Lauschen der Seele.

Und in der Schwangerschaft kann noch die eine oder andere innere Stimme dazu kommen – vielleicht die des Kindes, das sich so langsam auf den Weg in diese Welt macht.

Träume

Ein Teil von uns ist tief und fest verbunden mit der Wirklichkeit. Ein anderer mit der Realität. Beides voneinander zu unterscheiden hilft, um beispielsweise selbstbestimmt gebären zu können.

In unseren Träumen kommt beides zusammen – weshalb es so schade ist, dass die meisten zwischen Traum und Realität unterscheiden, denn alles ist ein Traum und wir träumen rund um die Uhr.

Die innere Stimme kann sich auch von außen hörbar machen - in einem Wachtraum

Eine Frau hatte davon geträumt, einen Jungen zu bekommen und ihn sogar im Traum gesehen. Sie bekam aber ein Mädchen – was genauso gut war. Als sie zwei Jahre später mit der Kleinen auf dem Spielplatz war, würde sie von ihrer Tochter überrascht: Mitten im spielen stand sie plötzlich auf, lief auf sie zu und rief ganz aufgeregt: „Mama, Mama! Ich bekomme einen Bruder! Ich bekomme einen Bruder!“

Dann blieb die Kleine stehen, drehte sich wieder um, ging zurück in Sandkiste und spielte weiter, als wäre nichts geschehen.

Die Frau selbst hatte nicht den leistesten Schimmer was das sollte – immerhin dachte sie darüber nach, ob sie schwanger war. Und – ja, sie war es. Erfahren hat sie es von ihrer kleinen Tochter und bestätigt wurde es vom Frauenarzt. Und als wäre das nicht schon fantastisch genug: Der Junge, den sie dann bekam, war der Junge, den sie im Traum gesehen hatte. Sie hatte im Traum ihr zweites Kind gesehen, bevor sie das erste bekommen hatte – und ihre Kleine hatte die Schwangerschaft wahrgenommen, noch bevor sie es konnte.

Alles ist ein Traum. Deshalb ist es einen Gedanken wert, darüber nachzudenken, wie man träumt …

Spirituelle Prinzipien

Alles im Leben wird letztendlich von Gesetzmäßigkeiten gesteuert. Von spirituellen Prinzipien.

Eines davon ist das Prinzip der Faksimile, das dazu führt, fremde Vorstellungen für eigene zu halten.

Dieses Prinzip ist zum Beispiel Gegenstand der Sozialpsychologie, aus deren Forschung wir wissen, dass die meisten Vorstellungen über Geburt und Gebären gar nicht unsere eigenen sind. Wir haben sie aus unserer Umgebung, von der Familie, Freunden, Medien und so weiter übernommen … und nie überprüft.

Aber das Ziel der Spiritualität ist nicht eine Wunschgeburt, sondern Freiheit – in diesem Fall, sich von den Vorstellungen, dass die Geburt „so“ oder „so“ ist frei zu machen und so zu gebären, wie man das selbst bestimmt, ohne etwas erzwingen zu wollen. Nicht selten ergibt sich daraus eine leichtere Geburt von selbst.

Arspariendi, die Kunst des Gebärens, ergibt sich aus einer feinen Balance zwischen der körperlichen und der spirituellen Seite des Lebens.

Dazu bieten wir natürlich Beiträge im Blog an, oder im Newsletter, in Büchern, Workshops oder Kursen.

Es wäre sehr schön, wenn Ihnen das, was Sie hier finden, dabei helfen kann.